Eisberg Savissivik I

Eisberg Savissivik I

 

Nach drei Tagen ununterbrochener Fahrt in den hohen Norden Grönlands erhielten wir am Abend die Möglichkeit zu einem kleinen, kombinierten Landgang mit anschließender Zodiactour. Nach dem wir zunächst zu Fuß Meteor Island ein wenig erkundeten und auch ältere Eisbärspuren fanden, fuhren wir im Anschluss mit den Zodiacs durch ein größeres Eisfeld, in dem sich unter anderem dieses großartige Exemplar auffinden ließ. Die Ruhe, die sich von der Umgebung schließlich auch auf uns Touristen übertrug, kann wohl nur derjenige nachvollziehen, der selbst schon das Eis sprechen, knacken und krachen hörte. Auch die geschwätzigsten Personen begannen unvermittelt nur noch im Flüsterton miteinander zu sprechen, wobei sich generell die verbale Kommunikation nur noch auf das nötigste beschränkte. Die Erhabenheit des Eises ergriff auch noch den letzten Reisenden und sorgte dafür, dass jedem Einzelnen der ein oder andere Schauer der Erhabenheit über den Rücken jagte und unwillkürlich die Begrenztheit der eigenen Existenz bewusst werden ließ.

After three days of non-stop sailing, to reach the north of Greenland, we got the chance to go onshore and have a nice hike at Meteor Island including a short zodiaccruise. On this cruise, I was able to shot this picture. One of this monumental icebergs we saw in the big icefield nearby the island. The silence and the mood of this place was transferred to every single person, so everybody just whisper to each other. It didn’t take that much of time, no one was talking any longer and the only sounds came from the ice, so we could hear the icebergs talking to each other. May be, the only way to understand this athmosphere is, to see and feel it by yourself. The dignity of ice remind us the limits of our existence.