Rembrandt im Kangertigtivatsiaqfjord

Rembrandt im Kangertigtivatsiaqfjord

 

Eine Aufnahme aus dem Kangertigtivatsiaqfjord im Osten Grönlands. Das Fjordsystem ist ziemlich groß, wie es typisch ist, für die Ostküste Grönlands. Viele der Fjorde entstanden durch massive Gletscherbewegungen, die die Landschaft nachhaltig prägten. Die Ruhe der Aufnahme täuscht ein wenig über die tatsächlichen Wetterbedingungen hinweg, denn während wir weitestgehend sicher vor dem Wind im Fjord vor Anker lagen, tobte auf der offenen See ein schwerer Sturm an uns vorbei. Die Windgeschwindigkeiten erreichten in der Spitze wohl zwischen 70 und 80kn. Was dies für die See bedeutete, erfuhren wir am nächsten Tag, als unser Kapitän wagemutig den Versuch unternahm, ein wenig weiter nach Norden zu kommen, was schließlich scheiterte, da der Wind sich nicht, wie vorhergesagt, abschwächte, sondern in ungebrochener Brachialität weiter wütete. Da das Schiff keinerlei Distanz zurücklegte, ganz im Gegenteil, der Wind trieb uns eher weiter zurück, fiel die Entscheidung, einen weiteren Tag in benanntem Fjord auszuharren und „abzuwettern“. Dies führte unter einem Großteil der Passagiere zu erleichterten Ausrufen, als wir nach etwa drei Stunden schwerem Seegang wieder in den Schutz des Fjords kamen und sich die Schiffsbewegungen beruhigten.

The picture was taken inside the Kangertigtivatsiaqfjord in Eastgreenland. This fjordsystem is really huge, typically for the eastcoast of Greenland. These fjords were created by the movement of really big glaciers, which form the landscape sustainable. The silent mood of the picture is deceiving, because the anchorage we found, were a wonderful shelter against the storm, which waged at the open sea. The storm had a speed of 70-80kn at the highest level and at the next day, we got an idea, what this speed implied to the sea. Our smart captain tried to sail more to the north, because the wheather forecast ment, that the storm would get weaker. But when we left the sheltered fjordsystem, the whole power of the wind broke over us and there was no possibility to make some miles in the right direction, quite the contrary we sailed more back to where we came. So the captain decided to go back into the fjordsystem, spent another day in the Kangertigtivatsiaqfjord and wait for better wheather conditions. A lot of passengers were so happy, when the movement of the ship got lower with every meter, we came into the sheltered fjordsystem. For a person, who didn’t have to fight with seasickness, it was a lot of fun out there…