Herzogstand I

Herzogstand I

 

Nach dem wir schon recht früh morgens starteten, und das fotographische Schaffen nur für einen etwas längeren Moment zum Essen unterbrachen, stellte sich die Frage nach einem Ort, an dem der Sonnenuntergang gut zu fotografieren wäre. Da sich die Wolken/der Nebel hartnäckig zwischen den Bergen hielt/hielten, fiel der Entschluss, den Herzogstand aufzusuchen. Dort fährt man mit einer Seilbahn ein gutes Stück hoch, so dass wir uns über den Wolken befinden sollten und so in den Genuss der untergehenden Sonne kämen. Einziger Nachteil: Die letzte Bahn nach unten fährt gegen 16:45 Uhr, so dass der Sonnenuntergang in Gänze nicht mitzubekommen wäre. Man käme zwar auch zu Fuß wieder nach unten, aber nach dem recht langen Tag hielt sich unsere Motivation für so einen Gewaltmarsch doch ein wenig in Grenzen.
An der Seilbahnstation angekommen, riet uns der freundliche Herr am Schalter von einer Fahrt nach oben ab. Es hätten sich weitere Wolken gebildet, die den Sonnenuntergang verdecken würden. Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns dennoch, die 12,50€ pro Nase zu investieren. Unsere optimistische Frage, ob die letzte Seilbahn nicht möglicherweise auch gegen 17:00 Uhr nach unten fahren könnte, schmetterte der Bahnführer, mit dem Hinweis auf den Fahrplan, rundheraus ab.
Oben angekommen, nahmen uns in der Tat zunächst dichte Wolken die Sicht auf die Sonne. Aber direkt, wo sie später untergehen sollte, tat sich ein Loch in der Wolkendecke auf. Als sich die Sonne dem Horizont entgegen neigte, sogte sie für ein Farbspektakel, dass wir in seiner Gänze leider nicht mehr aufnehmen konnten. Aber immerhin reichte es für eine handvoll Aufnahmen dieser Szenerie und stellte einen herausragenden Abschluss eines wundervollen Tages dar. Als wir buchstäblich in letzter Sekunde in die sich schließenden Türen der Seilbahn hechteten, brannte die Sonne ein wahres Feuerwerk an Farben ab. Und während wir nach unten zuckelten, stand der Seilbahnführer doch tatsächlich auf und machte ein paar Aufnahmen des Sonnenuntergangs… Dann hätte er wohl auch noch zehn oder fünfzehn Minuten oben warten können. Aber nein, die deutsche Pünktlichkeit…

After a day, full of taking pictures, we thought about a nice spot to photograph the sunset. The clouds and the fog were catched between the mountains, so we had to find a place, where the clouds wouldn’t disturb. My three companions decided to go to the Herzogstand. A ropeway would bring us upon the clouds, that we could enjoy the sunset. There was just one problem: at 4:45 p.m. the last ropeway goes down to the valley. That meant, that we would not enjoy the whole sunset. But, may be, we could talk to the employees, that the last ropeway would be ten or fifteen minutes delay.
When we arrived at the ropewaystation the nice man told us, that it is not worth to go up for sunset. Another layer of clouds cover the sun, he saw on the webcam. To our question about a posibility to delay the last ropeway for ten or fifteen minutes, we got the answer: “No, we have a schedule. It leaves at 4:45 p.m. If you miss it, you have to walk.” Nevertheless, after a short discussion, we decided to go up and try.
And really, when we arrived, there was no sun. But we also saw, a small gap in the layers of clouds. Finally, when the sun went down near to the horizon, she passed the gap and coloured the whole scenery. But now we got in trouble with the time. When the doors of the ropeway already were closed, we jumped in. On the way down, the colours in the sky grow more and more intense. But nevertheless, we were happy with a closure of the day like this. A few pictures we were able to take.

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