Tag 9 Etappe 8, Nerumaq Hütte –> Hütte am Fjord Kangerluarsuk Tulleq


#69

Der Morgen zeigte sich von seiner besten Seite, wenngleich im Flusstal der Hütte sich reichlich kalte Luft hielt. Wie man auf dem Bild ganz gut erkennen kann, scheint die Sonne erst recht spät über die umliegenden Berge und verschwindet am Nachmittag auch wieder recht schnell. Die Kälte sorgte aber dafür, dass sich die Mücken und Fliegen vorerst nicht blicken ließen. Als wir erwachten ergab ein Blick auf die Uhr, dass wir nicht weniger als volle 13 Stunden in der Koje lagen, was uns doch ein wenig überraschte. Die Etappe tagszuvor forderte uns zwar einiges ab, aber dass sie uns derartig erschlug, verwunderte uns dann doch.
Mit einem frisch aufgebrühten Kaffee sortierten wir ziemlich routiniert unsere sieben Sachen, so dass wir kaum eine Stunde nach dem Aufwachen bereits unsere Rucksäcke schulterten und uns auf die Suche nach einer Furt begaben. Der Beginn der nächsten Etappe erforderte direkt zu Beginn das queren des Flusses, welchem wir heute im Laufe des Tages eine ganze Weile folgen würden. Man sollte meinen, wir hätten mittlerweile gelernt, dass es wenig Sinn ergibt allzu lange nach einer geeigneten Stelle zu suchen, die das Ausziehen der Schuhe nicht erfordert. Aber auch hier wanderten wir einiges an Strecke flussauf und flussab, bis wir feststellten, dass die Steinmännchen die beste Stelle zum Furten markierten. Diesmal kamen wir aber trocknen Fußes auf die andere Flussseite.
Im Anschluss führte der Pfad zunächst durch einigermaßen anspruchsloses Gelände, die angekündigten “mannshohen Kriechweiden” erwarteten uns erst später. Als wir dem Flusslauf um eine Biegung folgten und dadurch in den Genuss der wärmenden Sonne kamen, erforderte dies wiederum den Einsatz der Mosquitonetze.

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Nein, dies ist keine Aufnahme bei Blende 22 um die Verdreckung des Sensors bei einer solchen Wandertour zu dokumentieren. Die Sonnenstrahlen sorgten für erstaunliche große Wolken von Moschusochsenfliegen, die durch den Windschatten der umliegenden Gipfel dafür sorgten, dass wir erneut die Umgebung und das wirklich hübsch anzusehende Flusstal nur durch die Netze betrachten konnten.
Nach etwa einer Stunde entspannten Wanderns kamen wir nun an jene Stelle, an der dieses Bild aufgenommen wurde. Kriechweiden…, gab’s zwar vorher schon, aber diese hier waren absolute Prachtexemplare. Ich hänge mal ein Bild dazwischen, dass dies ganz gut veranschaulicht.

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In diesem Falle bleibt mir kaum etwas anderes übrig, als den Autoren des Reiseführers zähneknirschend zuzustimmen, die Kriechweiden gediehen in diesem Tal wirklich prächtig. Erstaunlicherweise kam ich mit diesen hohen Sträuchern besser klar, als mit den knie- bis hüfthohen. Die Sicht auf den Pfad war einfach besser und wir stolperten weniger über Steine und Wurzeln. Die Insekten hielten die Gewäche jedoch leider nicht ab.

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Der Blick zurück, ein gutes Stück weiter rechts, hinter dem Hügelrücken, liegt die Nerumaq-Hütte. Wie man auf der Aufnahme erkennt, litt der Trail, bzw. der Pfad, recht ordentlich unter den Niederschlägen. Diese fielen zwar nicht so ausgiebig wie in manch anderen Jahren, dass der Pfad dennoch voll lief, wie eine Dachrinne, entsprang einer anderen, recht verstörenden, Tatsache. Darauf werde ich an späterer Stelle nochmal zurück kommen.
Landschaftlich veränderte sich auf diesem Teil der Etappe nicht mehr fürchterlich viel, allerdings erwartete uns alsbald eine weitere Querung des Flusses für etwa einen Kilometer, ehe wir uns wieder auf das andere Flussufer begaben. Der Hintergrund für diesen ungewöhnlichen Zickzackkurs liegt in dem kurzzeitig sehr weichen Gestein begründet, durch das sich der Fluss schlängelte. Etwas weiter flussabwärts entstand dadurch eine ziemlich tiefe Schlucht, fast schon ein Canyon, der zu Fuß mit Rucksack auf dem diesseitigen Flussufer im Prinzip nicht zu bewältigen ist.

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Man sollte meinen, dass wir nach den bisherigen Furten gelernt haben sollten, dass es sich selten lohnt auf und ab zu laufen um eine geeignete Furt zu finden, an der wir nicht unser Schuhwerk hätten wechseln müssen. Doch weit gefehlt. Auch hier liefen wir etwa zehn Minuten den Fluss hoch und runter, in der Hoffnung eine Stelle zu finden, auf denen wir auf Steinen trockenen Fußes auf die andere Seite kämen. Diese fanden wir nicht, so dass ich mich in meinen Wanderstiefeln, jeglicher Vernunft trotzend, in die Fluten stürzte. Dabei stellte ich sehr schnell fest, dass der Fluss eine stärkere Strömung aufwies, als ich vermutete. Als ich gute zwei Drittel mit trockenen Füßen bereits passiert hatte, trat ich auf eine Art kleines Plateau unter Wasser. Dies sah von oben recht flach aus und das Wasser schien auch nicht zu stark darüber zu fließen. Meine Beobachtungen trafen auch alle zu. Leider fehlte in meinen Überlgungen die möglicherweise sehr schmierige Oberfläche des Steins. Nach einem kunstvollen Ausfallschritt und panischem Festklammern an meinen Wanderstöcken ging ich zumindest nicht komplett baden. Meine kleine Showeinlage sorgte allerdings dafür, dass ich im linken Schuh ordentlich Wasser tankte.
Der Pfad führte uns dicht am Flussufer entlang ein gutes Stück bergab, bis wir an eine weitere Furtstelle kamen, an der wir den Fluss erneut überqueren sollten.

#73

Man mag es vielleicht nicht für möglich halten, an dieser Furt setzte dann allerdings endlich mein Verstand ein und obsiegte über die Faulheit. Zwar lief ich noch ein kleineres Stück weiter flussabwärts, da an der markierten Furt die Strömung für mich zu heftig aussah, diesmal wechselte ich direkt mein Schuhwerk und tänzelte elegant wie eines dieser Rentiere über den Fluss. Zwischenzeitlich verlor ich zwar, aufgrund der Kälte des Wassers, jegliches Gefühl in meinen Füßen, jedoch am anderen Ufer angekommen, nahm das Blut seinen Dienst wieder auf, so dass innerhalb kürzester Zeit meine Füße wohlig warm wurden. Meinem Kumpel erging es leider nicht so gut, da er auf überflüssiges Schuhwechseln verzichten wollte; Hintergrund sind wirklich erstaunlich große Blasen an der Ferse. Er versuchte sich an einer Tütenkonstruktion, die die Füße trocken halten sollte, auch wenn der Schuh im Wasser versank. Dies klappte in zwei von drei Fällen, an der letzten Furt liefen ihm allerdings die Tüten voll und setzten seine Schuhe komplett unter Wasser.
So nutzten wir das Ufer und breiteten unsere nassen Schuhe und Socken in der Sonne aus, in der Hoffnung, sie würden zumindest ein wenig Feuchtigkeit abgeben. Unterdessen genossen wir die herrliche Aussicht auf die uns umgebende Landschaft, einziger Wermutstropfen: den visuellen Genuss schränkten die Netze vor dem Gesicht doch arg ein.

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Nach etwa einer halben Stunde zogen wir zumindest trockene Socken über die Füße, dieser Zustand hielt allerdings nur so lange an, bis wir in die noch immer nassen Schuhe schlüpften. Auf unserem Plan standen nun noch etwa 10 Kilometer, bis zur letzten Hütte auf dem Trail. So langsam realisierten wir bei dem nun folgenden Wegstück, dass wir möglicherweise den letzten kompletten Tag in der grönländischen Wildnis verbringen. Ein wenig Wehmut stellte sich bei mir dabei schon ein, andererseits kontrastierte der Stolz auf das Geleistete, trotz aller Widrigkeiten, die einsetzende Melancholie.
Wir liefen bei bestem Wanderwetter durch das grüne Flusstal und erfreuten uns an der Aussicht, die sich uns bot. Der Weg verlief sehr eben und auch der Matsch hielt sich nun mehr in Grenzen. Da auch die Kriechweiden an dieser Stelle nicht sonderlich in die Höhe schossen, ließ es sich sehr angenehm wandern. Einzig die Schwärme an Fliegen empfand ich in diesem Idyll dann doch als störend.

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Der Weg führte uns durch dieses erstaunlich grüne Flusstal, wobei häufiger morastige Wegstücke absolviert werden wollten. Die Windstille und die auf uns scheineinde Sonne, sorgten recht schnell dafür, dass wir alsbald in T-Shirts durch die grönländische Wildnis wanderten. Zwar immernoch mit Mosquitonetz, aber wenigstens etwas.

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Nach etwa zwei Stunden erreichten wir diesen, bei näherer Betrachtung, recht großen See. Da das Ufer mitunter kleine Strände bot, pausierten wir erneut ein wenig ausgiebiger und ließen uns das köstliche Seewasser schmecken. Eine echte Wohltat, sowohl geschmacklich als auch im Hinblick auf die Temperatur. Glücklicherweise kam am See auch ein leichter Wind auf, so dass wir uns zumindest kurzzeitig unserer Netze entledigen konnten. Diese Möglichkeit intensivierte das Pausenvergnügen sehr erheblich. Da aber “auch die schönste Pause mal ein Ende hat” (eine unserer Phrasen, die uns auf dem gesamten Trail verfolgten), stapften wir erneut über einen teilweise knöcheltief matschigen Pfad, der uns im weiteren Verlauf zu einem letzten Anstieg führte. Nach diesem sollten wir, nach einer weiteren Stunde Fußmarsch, die letzte Hütte auf dem Arctic Circle Trail erreichen. Unterdessen passierten wir einige wunderbare Zeltgelegenheiten, die wir allerdings links liegen ließen. Da wir am kommenden Tag grundsätzlich den Plan verfolgten, die restlichen 22,5 Kilometer, von der Hütte ausgehend, bis nach Sisimiut zu laufen, kam ein Stop vor der Hütte nicht in Frage. Während wir den letzten, ernstzunehmenden, Anstieg des Tages in Angriff nahmen, lief uns ein Wanderer entgegen. Dieser erfragte, ob wir auf unserem Weg möglicherweise eine geeignete Zeltstelle gefunden hätten. Wir beschrieben ihm kurz die von uns gefundenen Plätze und folgten weiter dem Aufstieg. Als wir die Hochebene erreichten und einen Blick zurück warfen, sahen wir besagten Wanderer an der beschriebenen Stelle sein Zelt errichten. Kurzzeitig keimte etwas Neid in uns auf, da ein Plätzchen direkt am Seeufer ziemlichen Luxus versprach. Vom kurzen Weg des Wasser holens, über den wundervollen Ausblick bis hin zur beruhigenden Geräuschkulisse.

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Der Blick zurück auf den unbenannten See, an dem wir rasteten und an dem der Wanderer sein Zelt aufschlug. Der beschriebene Platz befand sich direkt auf der kleinen Landzunge, die ziemlich in der Bildmitte in den See hinein ragt. Dort morgens seinen Kaffee zu genießen, bedeutet in meinen Augen absoluter Luxus, völlige Entpannung und vollendeter Genuss! Auch dieser See und die entgangene Übernachtung lässt uns immer wieder darüber nachdenken, den Trail möglicherweise ein zweites Mal zu laufen. Sicher nicht in diesem Jahr (2019), aber wer weiß.

#78

Der Blick in die andere Richtung auf den Fjord Kangerluarsuk Tulleq. Hier sahen wir die ersten Vorboten der Zivilisation, da am Ufer des Fjords eine Vielzahl von Häuschen auftauchten, die wohl von den Einwohnern Sisimiuts als Wochenendhäuser genutzt werden. Die rote Hütte direkt an der Spitze des Fjords dient übrigens unter anderem auch als Wandererunterkunft (hauptsächlich aber als Jagdhütte), allerdings taucht sie in Beschreibungen nur selten auf. Dafür liegt sie ein wenig zu weit abseits des markierten Weges und, viel entscheidender, man müsste gute 150m absteigen und am nächsten Tag auch wieder erklimmen. Da unser Reiseführer aber eine weitere Hütte direkt am Trail versprach, ließen wir diese andere Hütte rechts liegen. Kein sonderlich kluger Entschluss, wie sich im Verlauf des Abends heraus stellen sollte. Dies lag in diesem Einzelfall allerdings nicht am Buch, sondern an den Menschen, die wir trafen. Ein Abstieg zur Fjordkante wäre rückblickend eine Wohltat gewesen, im Vergleich dessen, was uns an der empfohlenen Hütte erwartete.
Die letzten Kilometer bis zur Hütte zogen sich, anders als in unserem besagten Buch beschrieben, keineswegs sonderlich in die Länge. Ganz im Gegenteil, wir genossen das wesentlich einfachere Wandern auf der recht trockenen Hochebene. Da auch kaum Kriechweiden den Pfad säumten, kamen wir uns fast vor wie im Wandererhimmel. Kein Matsch, der die Schuhe festhält und auch kein Gestrüpp, das nach den Wanderstöcken greift. Entsprechend kamen wir gut voran. Auf dem letzten Kilometer erkannten wir aber, was dieses Vergnügen für die Wasserversorgung an der Hütte bedeutete: recht weite Wege, um das kostbare Naß zum Zelt zu transportieren. Wir legten fest, dass sich mit diesem Problem unsere Zukunfts-Ichs auseinandersetzen sollten, für den Moment genossen wir einfach das Wandern auf der Hochebene.

#79

Aus einiger Entfernung erblickten wir die Hütte und erkannten dabei auch recht schnell, dass bereits Wanderer vor uns eingetroffen waren. An der Hütte angekommen, kamen wir mit zwei von ihnen auch direkt ins Gespräch, wobei wir uns zunächst wunderten, wie die beiden es ohne Netz vor dem Gesicht aushielten. In der Unterhaltung erfuhren wir, dass sie aus Tschechien kommen und sich wohl 14 Tage Zeit für den Trail nehmen wollen, sie liefen in entgegengesetzter Richtung zu uns. Daraufhin baten wir direkt um Entschuldigung, da die beiden noch erstaunlich frisch aussahen, wovon bei uns nicht mal im Entferntesten die Rede sein konnte. Als wir ein wenig über Erfahrungen plauderten, nahm das Gespräch eine seltsame Wendung. Mein Kumpel erzählte ein wenig aus dem letzten Jahr von unserer Wanderung auf Island und schließlich kam auch die Frage auf, ob wir denn schon häufiger Grönland besucht hätten. Dies bejahte ich und erzählte kurz von meinen beiden Segeltouren, woraufhin mich Blicke voller Ehrfurcht trafen und sich die Tonlage der Frau auch schlagartig veränderte. Reichlich seltsam. Als die dritte Person der kleinen tschechischen Gruppe gruß- und wortlos hinzu trat, beendeten wir das Gespräch recht schnell, erhielten aber noch die Information, dass sie die Schlafplätze in der Hütte für sich beanspruchen würden, auch wenn eine Frage dieser Art gar nicht im Raume stand.
Wir bauten an einer geeigneten Stelle unser Zelt auf und warfen dennoch einen Blick ins Hütteninnere, auch auf der Suche nach möglicher zurückgelassener Nahrung, fanden aber leider nichts wirklich verwertbares, so dass wir am darauffolgenden Tag tatsächlich bis nach Sisimiut durchwandern würden. Missmutig ließen wir es uns ein wenig im Schatten der Hütte gut gehen und ruhten unsere Füße aus, als mich um Haaresbreite ein Schwall kochendes Wasser verfehlte. Die drei kochten wohl ihr Abendessen und entledigten sich, ohne Blick nach draußen, ihres kochenden Wassers. Da mein Kumpel telefonierend vor selbiger stand, hätte man einen Blick wohl vielleicht doch erwarten können. So verfinsterte sich unsere Meinung über die Drei noch etwas mehr. Da dies aber möglicherweise auch mit unseren grummelnden Mägen in Verbindung stehen konnte, kochten wir uns zunächst unser Abendmahl. Dabei stellte sich die Entfernung zur nächsten Wasserquelle als kleine Herausforderung dar, der Weg zog sich recht ordentlich in die Länge. Nach vollendetem Essen stromerte ich noch ein wenig durch die Umgebung und warf völlig fasziniert Blicke auf den Fjord, einen ersten Boten der Zivilisation. Als ich in einem jener Momente Flötenmusik aufschnappte, dachte ich zunächst, das Wandern in der prallen Sonne forderte nun seinen Tribut an meinem Verstand. In jenem Moment vernahm ich die Stimme meines Kumpels aus dem Zelt, der mich ungläubig fragte, ob ich ebenfalls Flötenmusik hörte. Sein Tonfall machte sehr deutlich, dass er sich seines Verstandes ebenfalls nicht mehr gänzlich sicher war. Beruhigt erklärte ich ihm, die Töne ebenfalls zu vernehmen, woraufhin wir uns eines schallenden Gelächters nicht mehr erwehren konnten. Stell’ dir vor, du sitzt mitten in Grönland, triffst eine 3er Gruppe merkwürdiger Menschen, die an einem Abend in der Wildnis eine Flöte erklingen lassen. An Absurdität ließ sich dieses Schauspiel (oder besser Hörspiel…) wahrlich kaum noch überbieten. Grundsätzlich kann Musik in einer solchen Umgebung schwer eindrücklich sein (ich erinnere mich an Momente in Island, an denen Solstafir aus meinen Kopfhörern strömte und mich dies beim Anblick der Berge um Thorsmörk völlig gefangen nahm), aber eine alberne Flötenkinderliedmelodie? Das passte hinten und vorne nicht mehr zusammen. Damit stand unser Entschluss fest, die drei schafften es auf unserer Merkwürdigkeitenliste bis ganz nach oben (noch vor den Franzosen mit dem Trolley)!
Die oben gezeigte Aufnahme entstand ganz früh morgens, als das viele getrunkene Wasser nach einem Ausweg verlangte. Also schälte ich mich aus meinem Schlafsack, plünte mich an und wurde von diesem Farbenspiel am Himmel fast erschlagen. Der eigentliche Grund meines nächtlichen Aufstehens trat in den Hintergrund und ich kramte meine Kamera aus der Tasche. Das ganze Schauspiel wehrte dabei nicht länger als vielleicht zwei oder drei Minuten. Gern hätte ich diese Lichtstimmung über dem Fjord aufgenommen, aber bis ich in Waatschuhen an einem halbwegs passablen Punkt ankam, lösten sich die Wolken und damit auch das wundervolle Licht in Wohlgefallen auf.

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